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Agroforstwirtschaft

Der Begriff „Agroforst“ bezeichnet die Kombination von Bäumen oder mehrjährigen verholzenden Strukturen mit landwirtschaftlichen Unterkulturen auf derselben Fläche. Beide Nutzungspartner profitieren im Idealfall von den vielfältigen Wechselbeziehungen dieser Gemeinschaft. Gerade in der Schweiz kennen wir diese Landnutzung im Doppelpack bereits seit Jahrhunderten - in Form der Waldweiden im Jura, Kastanienselven im Tessin oder den klassischen Hochstamm-Obstgärten, die vielerorts die Kulturlandschaft prägen. Jede Kombinationsform von Bäumen mit einer Unterkultur in Form von Acker-, Spezialkulturen oder Grünland wird als „Agroforst“ bezeichnet, obwohl es dabei gar nicht um eine forstliche Nutzung des Baumes, im Sinne einer Wertholzproduktion, gehen muss.

All dies ist Agroforst!

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AGRIDEA Kurs "Hochstamm-Feldobstbäume naturgemässschneiden - Pflege der mitelalten und alten Bäume"  vom 27.11 2018. Kursort ist die Stiftung zur Weid in Mettmenstetten.  Dieser Kurs richtet sich an Personen, die bereits Erfahrungen mit der Hochstammpflege haben und ihr Wissen und die praktischen Kenntnisse erweitern und sich mit erfahrenen Kollegen über die Obstbaumpflege austauschen möchten. Referent ist Hans-Thomas Bosch vom Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee. Nähere Informationen und Anmeldung hier  

Voranzeige: 5 Jahre begleitendes Monitoring auf Agroforstbetrieben in der Schweiz, am Mittwoch, den 12. Dezember 2018. An dieser Veranstaltungen wollen wir Ergebnisse aus 5 Jahren Monitoring auf Agroforstbetrieben vorstellen. Seit 2014 haben wir Betriebe bei der Anlage von Agroforstparzellen begleitet, ihre Erfahrungen dokumentiert und einfache Erhebnungen durchgeführt. Parallel dazu wurden in verschiedenen Bachelor- und Masterarbeiten bestimmte Themen  auf Agroforstbetrieben tiefergehend angeschaut. Das Detailprogramm finden sie hier.

 

 

 

 

 

 
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